T.Boitels Katakomben
Schlager, Lied, Chanson, Comedy & mehr
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Dossier Peter T.Boitel

Seine "Karriere" begann bereits 1950, als er vierjährig im Tante-Emma-Laden an der Ecke auf das Gurkenfass gesetzt wurde und zum Vergnügen aller Anwesenden Lieder sang wie etwa: "Ich fahr mit meiner Lisa zu’n schiefen Turm von Pisa!"

Sein Chorleiter nannte später den noch präpubertären zierlichen Blondschopf mit den strahlend blauen Augen seine "kleine Nachtigall", was ihm einiges Ansehen verschaffte, aber auch zum ersten Mal Missgunst und Neid anderer verspüren ließ. Der Wunsch nach einem Klavier und einer musikalischen Karriere mit Studium wurde ihm von den Eltern verwehrt, weil das "Kinkerlitzchen" waren und er erstmal was "Solides" lernen sollte. Derweil begnügte er sich mit einer Gitarre, nahm zwölfjährig an einem Talentwettbewerb teil, den er auch prompt nicht gewann, weil er unter anderem gegen erwachsene professionelle SängerInnen antrat.

In der Zeit von 1967 - 1973 war er Discjockey in Westerland / Sylt und Berlin. Besonders spektakulär war die damals europaweit größte und vornehmste Diskothek "Cheetah" in der Hasenheide / Berlin Neukölln. In das ehemalige Großkino passten nach dem Umbau ca. 2000 Gäste. Es gab 8 Tanzflächen in einer 15 Meter hohen gigantischen Chromstahlkonstruktion und eine Bühne. Bedeutende, bekannte Musiker, SängerInnen, Bands spielten an jedem Wochenende: 30 min. Band + 30 min. Diskothek.

Nach diversen Chören gelangte er 1988 in den Gay Chor "Schola Cantorosa", mit dem er in mehreren Hauptstädten Europas Konzerte gab. Anlässlich heimischer Konzerte des Chores in der Hamburger Musikhalle studierte er mit dem Chorleiter und Pianisten Matthias Weikert auch ein Soloprogramm ein, welches einen überrraschend großen Erfolg erzielte und den Grundstein für eine eigene kleine, semiprofessionelle Solokarriere darstellte.

Peter T. Boitel tingelte in kleinen Hamburger Clubs, war weiter hier und da auf der Bühne der Musikhalle erfolgreich und wurde von Ernie Reinhard (Lilo Wanders) nach Auftritten in den berühmt-berüchtigten Tresenshows auch ins "Schmidt-Theater" zu Abend- und Nachtprogrammen eingeladen Z.B. "Perlen der Kleinkunst". Ebenso gern gesehen war er bei Benefiz-Feten, wie z.B. der Stiftungsparty von „Hein & Fiete“ (Gay Switch Board in Hamburg), und auch die legendären Uni-Mensa-Feten des Magnus-Hirschfeld-Centrums erlebten ihn einige Male auf der Bühne sehr erfolgreich.

Inzwischen hatte er sich ein breitgefächertes Repertoire angeeeignet, das sowohl mit Pianobegleitung wie auch mit professionellen Halbplaybacks gestaltet war. Über Monty Arnold wurde er in die Kabarett- und Comedyszene in Hamburg eingeschleust, wirkte dort als "Faktotum der Schönen Welt" hinterm Tresen, an der Kasse, gelegentlich am Licht- und Tonpult, sowie an weiteren Orten vor, auf und hinter der Bühne der "SchlapplacHHalde in der Rentzelstraße". Als die Bühne an diesem Ort stillgelegt wurde, kam von einigen Künstlern die Anfrage, ob er seine brachliegenden Fähigkeiten und Talente (insbesondere die der Organisation und Kooordination) vermittelnder Weise für die Künstler einsetzen wolle.

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Ganz aktuell sind folgende Aktivitäten zu vermelden: Noch in diesem Jahr 2010 wird seine Radiosendung "T.Boitels Katakomben" - (Schlager, Lied, Chanson, Comedy & Kabarett) (siehe dort) das Jubiläum von 10 Jahren Sendung erleben......... Die Zahl der Stammhörer wächst, zumal wir jetzt auch per Live-Stream weltweit zu hören sind über www.tidenet.de (Button "LIVESTREAM"anklicken - und los geht es!) Am 2., 4. und 5. Sonntag im Monat um 12 Uhr mittags wird unsere Sendung im Internet wiederholt. In und rund um Hamburg sind wir auch über das Radio-Kabel UKW 95.45 zu empfangen.

"Normale" Antenne Hamburg = FM (UKW) 96.0 Mhz

Immer mal wieder: Peter T.Boitel auf der Bühne des BRAKULA & anderswo

Peter T.Boitel brauchte, alle Anfänge mitgerechnet, 10 Jahre, um endlich sein Buch, ein teilautobiografisches Werk zu vollenden. Nach wie vor schreiben ihm die Verlage solchen Quatsch wie etwa: "Leider passt Ihr Produkt nicht in die derzeitige Verlagsstruktur, bla, bla, bla" .

Wer mal reinschnuppern möchte:Siehe Link oben: Der Autor Peter T.Boitel